Postinflammatorische meatale Fibrose (Akronym PIMF)

Bindegewebige Gehörgangsstenose, erworbene Gehörgangsstenose oder -atresie

Chronische oder immer wiederkehrende Entzündungen im Mittelohr und Gehörgang können zu einer Wucherung von Bindegewebe im äußeren Gehörgang führen. Das gewucherte Bindegewebe verursacht eine narbige Einengung des äußeren Gehörgangs bis hin zur vollständigen Verlegung. Der Gehörgang endet dann blind. Die anfänglich ständigen entzündlichen Absonderungen aus dem Ohr hören im Endstadium typischerweise auf. Der Schall kann aber durch den zugewachsenen Gehörgang nicht mehr an das Trommelfell gelangen und dies verursacht eine Schwerhörigkeit. Für die Wiederherstellung des Hörvermögens wird das Narbengewebe aus dem Gehörgang operativ entfernt und der gesäuberte Gehörgangsknochen mit gesunder Haut, z.B. von der Region hinter der Ohrmuschel, abgedeckt.

 

Lochblendenstenose des äußeren Gehörgangs durch Bindegewebswucherungen
Lochblendenstenose des äußeren Gehörgangs durch Bindegewebswucherungen.

 

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