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Gehörgangsexostosen

Gehörgangsexostosen sind Knochenwucherungen im äußeren Gehörgang, die den Ohrkanal einengen und die Selbstreinigung des Ohres behindern. Die Exostosen wachsen sehr langsam, so dass sie oft über viele Jahre nicht bemerkt werden. Besonders häufig sind Wassersportler betroffen. Man vermutet, dass der Kältereiz bei Wasserkontakt zu dem vermehrten Knochenwachstum führt. Exostosen behindern den Transport von Ohrschmalz und Hautschuppen im Gehörgang vom Trommelfell nach außen. Durch die gestörte Selbstreinigung können Entzündungen entstehen. Im Extremfall kann der Gehörgang vollständig knöchern zuwachsen, dann entsteht eine Schwerhörigkeit. Bei der Versorgung mit Hörgeräten können Exostosen ein Hindernis für die Schallübertragung darstellen, da das verstärkte Schallsignal von den Exostosen reflektiert wird. Gehögangsexostosen, die Probleme verursachen, können operativ entfernt werden. Dabei wird der Knochen zurückgeschliffen, bis die Knochenwand des Gehörgangs wieder vollständig glatt ist.

 

Gehörgangsexostose
Gehörgangsexostose linkes Ohr
Gehörgangsexostose
Gehörgangsexostose rechtes Ohr

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